Der IT-Leiter eines Maschinenbauers in Schwaben hat vor anderthalb Jahren ein firmeneigenes ChatGPT eingeführt. 100% DSGVO-konform. Genutzt wird es kaum. Wer in der Konstruktion sitzt, lädt das 200-Seiten-Lastenheft bei Claude hoch. Die Marketing-Abteilung lässt sich von Gemini die Messe-Visuals generieren. Die IT testet aktuell Codex. Alles über private Accounts, an denen kein AVV hängt.
Das ist kein Einzelfall. Single-Vendor-KI erzeugt im Mittelstand immer Shadow-IT, weil ein Modell nie für jede Aufgabe das beste ist.
Genau hier setzt CorporateLLM an: eine zentrale KI-Infrastruktur für jede Abteilung im Unternehmen.
Überblick: GPT, Claude, Gemini und Mistral stehen ab heute in einer Multi-Model-KI-Plattform, mit einem Login, einer Rechnung und einem AVV. Die EU-gehosteten Modelle bilden die Standardauswahl, keiner der Anbieter darf damit trainieren, keiner speichert Ihre Inhalte zwischen. Vier führende KI-Anbieter, eine DSGVO-konforme Plattform.
Warum Single-Vendor-Lösungen im Mittelstand scheitern
Die Single-Vendor-KI-Plattformen am Markt zwingen den IT-Leiter zu einer Entscheidung, die niemand treffen will. Entweder ein einziger Anbieter: dann ist das Modell für die Hälfte der Aufgaben nicht das beste, und die Mitarbeiter weichen aus. Oder eine Enterprise-Lösung wie Aleph Alpha mit sechsstelligem Mindestumsatz, die das KMU nicht stemmt.
Dazu kommt das LLM-Tempo. Wer heute auf einen einzelnen Anbieter setzt, hat im nächsten Quartal das beste Modell bei der Konkurrenz sitzen. Das passiert im Wochentakt. Single-Vendor in dieser Phase heißt Vendor-Lock-In, und das treibt genau die Schatten-IT an, die die Single-Vendor-Wahl eigentlich verhindern sollte. Eine Multi-Model-Plattform löst beide Probleme: bestes Modell pro Aufgabe, ein AVV, kein Lock-In.
Das ist neu: vier KI-Anbieter, eine Plattform
Ab heute stehen die Modelle aller vier führenden KI-Anbieter in einer Oberfläche zur Verfügung:
- OpenAI mit GPT-5.4 als EU-Flaggschiff und GPT-5 mini als günstige Option für Reasoning, Coding und allgemeine Aufgaben.
- Anthropic mit Claude Opus 4.7, Sonnet 4.6 und Haiku 4.5 für agentic Coding, juristische Texte, lange Dokumente und differenzierte Argumentation.
- Google mit Gemini 2.5 Pro für Multimodal und Long-Context, Gemini 2.5 Flash und Flash-Lite als günstige Optionen sowie Nano Banana für Bildgenerierung im Atelier.
- Mistral mit Small 3 als Kosten-Allrounder und Mistral OCR als dediziertem Modell, das PDFs, DOCX und PPTX inklusive Tabellen auslesen kann.
Zusätzlich verfügbar: Open-Source-Modelle wie DeepSeek V4 Pro, Kimi K2.6 und GLM-5.1 für Teams, die diese explizit freischalten.
Im Chat wechseln Sie das Modell per Picker, ohne den Verlauf zu verlieren. Im Atelier läuft die Bildgenerierung über Nano Banana. In der Bibliothek liest Mistral OCR Ihre Dokumente so aus, dass auch Tabellen und Diagramme erhalten bleiben.
Welches KI-Modell für welche Aufgabe?
| Aufgabe | Empfehlung | Warum |
|---|---|---|
| Lange Verträge oder Akten analysieren | Claude Opus 4.7 oder Gemini 2.5 Pro | Beide 1M Token Kontext, EU-gehostet, stark bei langer Dokumentenanalyse |
| Code schreiben und debuggen | Claude Opus 4.7 (Top, EU-hosted); Sonnet 4.6 als Preis/Leistung | SWE-bench Verified: Opus 4.7 mit 87,6 % unter den führenden Modellen, EU-konform |
| Bilder verstehen oder beschreiben | Claude Opus 4.7 oder Gemini 2.5 Pro | Beide multimodal mit Vision-Support, EU-gehostet |
| Bilder generieren | Nano Banana | Bildgenerierung im Chat-Atelier, EU-gehostet via Google Cloud |
| Tabellen aus PDFs extrahieren | Mistral OCR | Dediziertes Layout-Modell, EU-nativ, Markdown-Output für Geschäftsdokumente |
| Schnelle Routine-Antworten | Gemini 2.5 Flash-Lite oder Mistral Small 3 | Günstigste EU-gehostete Modelle, ideal für Standard-Anfragen |
Die Tabelle ist im Modell-Picker als Hinweis hinterlegt. So greift auch ein neues Teammitglied am ersten Tag das richtige Werkzeug.
Datenschutz: DSGVO-konform by default
Drei Garantien gelten für jedes der vier Modelle:
- EU-Hosting als Standard. Die EU-gehosteten Modelle bilden die Default-Auswahl, dokumentiert über die Sub-Provider-Liste im AVV. Nicht-EU-Modelle werden im Picker markiert und müssen pro Team explizit freigeschaltet werden.
- Kein Training mit Ihren Daten. Vertraglich ausgeschlossen bei OpenAI, Anthropic, Google und Mistral. In jedem Vertrag explizit verhandelt, nicht nur im FAQ behauptet.
- Keine Persistenz beim Anbieter. Nach der Antwortgenerierung sind Ihre Inhalte beim Modell-Anbieter weg. Was bleibt, ist Ihre Konversation in CorporateLLM, unter Ihrer Kontrolle.
Wer trotzdem ein nicht-EU-Modell aktivieren will, etwa für einen klar abgegrenzten Forschungs-Case ohne Personendaten, schaltet das bewusst pro Team frei. Der Nicht-EU-Status wird im Chat-Header dauerhaft angezeigt, damit jede Konversation transparent bleibt.
So wechseln Sie zwischen GPT, Claude, Gemini und Mistral
- Im Chat oben links das Modell-Symbol anklicken.
- Aus der Liste das passende Modell wählen. Der EU-Badge zeigt sofort den Hosting-Standort.
- Frage stellen oder Datei hochladen. Modell mid-conversation wechseln, ohne den Kontext zu verlieren.
Für Teams: in den Einstellungen unter "Modelle" legen Sie fest, welche KI-Modelle pro Sitzplatz freigeschaltet sind. So bekommt der Vertrieb nur den kostengünstigen Mistral, die Entwicklung den vollen Zugang. Cost-Center-Logik ohne Extra-Tool.
Multi-Model in jedem Plan: Verfügbarkeit und Preis
Multi-Model ist Bestandteil aller zahlenden Pläne. Kein Aufpreis für die Funktion. Die Token-Kosten unterscheiden sich pro Modell und Anbieter, Ihr laufendes Verbrauchs-Budget sehen Sie live im Dashboard. Neue Modelle kommen dazu, sobald sie EU-Hosting unterstützen, ohne dass Sie etwas tun müssen.
Wann Multi-Model nicht die Antwort ist
Multi-Model ist nicht die Universal-Lösung. Drei Fälle, in denen ein Single-Vendor-Setup günstiger oder einfacher ist:
- Unter 15 Sitzplätzen mit klar einem Use-Case. Wenn das ganze Team nur Word-Texte schreibt und sonst nichts, reicht GPT in der Office-Suite. Der Picker-Overhead ist hier verlorene Komplexität.
- Power-User mit eigener Modell-Präferenz. Wer bereits drei Jahre lang ausschließlich Claude in der Console nutzt, will keinen Picker. Multi-Model hilft Teams, in denen Einsteiger und Profis dieselbe Oberfläche teilen.
- Branchen mit Air-Gap-Pflicht. Verteidigung, Pharma-Innerstes, Banken-Kernsysteme: dort gehört das Modell ins eigene Rechenzentrum (siehe Self-Hosted-Weg), nicht in eine Multi-Model-Cloud.
Was Multi-Model nicht ändert: Wer das beste Modell pro Aufgabe will, braucht ein Onboarding, damit die Mitarbeitenden lernen, wann sie welches Modell ziehen. Ohne Picker-Guide wählen 8 von 10 Nutzern das Default-Modell, und der Multi-Provider-Vorteil bleibt im Backend hängen.
Was Sie ab heute mit Multi-Model können
Vier KI-Anbieter im selben Chat. Ein AVV statt vier. Eine Rechnung statt vier. Und der Datenschutzbeauftragte bekommt endlich eine Antwort, die nicht "wir arbeiten dran" heißt.
Mehr Hintergrund zur KMU-Plattform-Entscheidung:
LLM-Plattform für den Mittelstand: die 4 Wege.
Wenn Sie noch keinen Zugang haben: 7 Tage kostenlos testen, ohne Zahlungsdaten. Bestandskunden öffnen einfach den Chat. Der Modell-Picker steht direkt im Header.
Häufige Fragen
Welche KI-Modelle sind in CorporateLLM enthalten?
Die aktiven Modelle der vier Anbieter OpenAI, Anthropic, Google und Mistral. Konkret: GPT-5.4 und GPT-5 mini, Claude Opus 4.7, Sonnet 4.6 und Haiku 4.5, Gemini 2.5 Pro, Gemini 2.5 Flash und Flash-Lite, Nano Banana für Bildgenerierung, Mistral Small 3 für Routine und Mistral OCR für Dokumente. Zusätzlich Open-Source-Modelle wie DeepSeek V4 Pro, Kimi K2.6 und GLM-5.1. Neue Modelle kommen laufend dazu.
Ist CorporateLLM mit allen vier Modell-Anbietern DSGVO-konform?
Ja. Die EU-gehosteten Modelle bilden die Standardauswahl. Mit jedem der vier Anbieter gibt es einen Auftragsverarbeitungsvertrag, Training auf Ihren Daten ist vertraglich ausgeschlossen, und Ihre Inhalte werden beim Anbieter nicht zwischengespeichert. Einzelne Modelle ohne EU-Hosting (etwa Open-Source-Modelle oder spezielle Hochleistungs-Varianten) werden im Picker mit Hinweis markiert und müssen pro Team explizit freigeschaltet werden. Den Sub-Provider-Stack legen wir im AVV offen.
Können wir zwischen den Modellen mitten in einer Konversation wechseln?
Ja. Im Chat-Header wählen Sie über den Modell-Picker ein anderes Modell, der Gesprächsverlauf bleibt erhalten. So lassen Sie ein langes Dokument von Claude analysieren und geben im selben Thread die Schreibarbeit an GPT weiter.
Welches Modell für welche Aufgabe?
Lange Verträge: Claude Opus 4.7 oder Gemini 2.5 Pro (jeweils 1M Token Kontext, EU-hosted). Coding: Claude Opus 4.7 (Top-Performance, EU-hosted) oder Claude Sonnet 4.6 als Preis/Leistungs-Option. Bilder verstehen: Claude Opus 4.7 oder Gemini 2.5 Pro. Bilder generieren: Nano Banana. Routine-Antworten: Gemini 2.5 Flash-Lite oder Mistral Small 3. Tabellen aus PDFs: Mistral OCR. Diese Zuordnung ist im Picker als Hinweis hinterlegt.
Was passiert, wenn wir strikt EU-only bleiben wollen?
Die EU-gehosteten Modelle bilden die Standardauswahl im Picker. Nicht-EU-Modelle (etwa Open-Source-Modelle oder spezielle Hochleistungs-Varianten) sind aktiv, müssen aber pro Team explizit freigeschaltet werden. Der Nicht-EU-Status wird im Chat-Header dauerhaft angezeigt, damit jede Konversation transparent bleibt.


